Organische

Kartoffeln

 

Kartoffeln ohne Agrarchemikalien und Kunstdünger

Kartoffeln aus dem eigenen Garten oder in einem Sack angebaut sind etwas ganz anderes als die „Wasserkartoffeln“ aus Ägypten oder andere,  industriell angebaute, voll mit Chemikalien und Kunstdünger. Kartoffeln kann man schon bereits Mitte März unter einer Decke anbauen, aber man muss sie vorkeimen lassen. Frühreifende Sorten können wir schon ab Mitte Mai anbauen.

Bodenauswahl: Die Erde muss locker und ohne größere Felsen sein und darf kein Wasser zurückhalten. Während der Bodenvorbereitung geben Sie organische Erde dazu – sie bewahrt die Feuchtigkeit und lockert die Erde, was sie passend für schwere Lehmerde oder lockere, sandige Erde macht. Es wird ein Block von 70 Liter Erde auf  5 bis 10 m2 empfohlen.

Organischer Dünger: Je tiefer graben Sie den Boden graben, desto mehr wird die Erde zerkleinert und mit Organischem Dünger gedüngt in der Menge 4 kg /Ar. Wir empfehlen, dass man alle Dünger in den Boden während der Bodenbearbeitung eingräbt.

Vorkeimen der Samen: Auf diese Weise beschleunigen wir bei den aus den Samen angebauten Kartoffeln das Wachstum für zwei Wochen. Zum Anbauen verwenden wir frühe Sorten, unbedingt unter einer Decke gepflanzt.

Pflanzperiode: Die Kartoffeln werden mindestens drei bis vier Jahre nicht auf der gleichen Stelle gepflanzt.

Auswahl der Kartoffelsorte: Es ist ratsam, Sorten, die widerstandsfähiger gegen Krankheiten sind zu wählen, wie z.B. das Y-Virus, Schimmel, Fadenwürmer und Kartoffelkrebs. Wenn wir kleinere Samenkartoffeln pflanzen, ist die Vorbereitung ist in der Regel weniger anspruchsvoll. Für Gärtner ist Saatgut für den ökologischen Landbauvorgesehen besonders gut geeignet. Wenn mir frühere Kartoffelsorten anbauen vermeiden wir Schimmel.

 Vorbereitung organischer Erde

Pflanzen bei entsprechenden Temperatur: Kartoffeln pflanzen wir, wenn die Bodentemperatur mindestens 8˚C erreicht.  Der Boden erwärmt sich schnell genug  ist schnell genug, wenn die Tagestemperaturen zwischen 10 und 12˚C sind. In Ende März, wenn der Boden nicht mehr mit Schnee bedeckt ist. Wenn jedoch die Temperatur Anfang März hoch genug ist, ist es immer noch zu früh für den Kartoffelanbau, weil die große Möglichkeit besteht, dass im April eine Kälteperiode auftritt. Außerdem, während die Knollen in feuchter Erde sind, ist die Gefahr für die Entwicklung von Krankheiten und das Auftreten von Schädlingen größer.

Stärkung: Bei schnellem Anbauen, oder wenn die Temperaturen plötzlich sinken, ist es empfehlenswert die Kartoffeln sofort nach dem Einpflanzen durch Gießen zu stärken und noch zweimal während der Wachstumsperiode in Abständen von mehreren Wochen. Wir gießen sie mit natürlichen Mitteln für die Stärkung der Gartenfrüchte, die den Pflanzen eine leichte Anpassung an die harten Bedingungen ermöglichen und zugleich die Qualität und das Wachstum der Kartoffeln und der anderen Früchten oder Knollen verbessern.

Vernichten von Unkraut: Das schnelle Wachstum von Unkraut kann während den Kartoffelanbau unter der Decke auftreten. Falls wir Unkraut entdecken, entfernen wir das Unkraut und bedecken die Kartoffeln wieder.

Düngung unter der Decke: Aufgrund der höheren Temperatur unter einer dicken Winterdecke, können wird die früheren Sorten schon bereits Mitte März pflanzen und einen Ernteertrag schon Ende Mai erwarten. Das Wachstum beschwingen wir durch das Vorkeimen der Samen und die Verwendung natürlicher Stärkungsmittel. Wenn die Frostgefahr vorbei ist, decken wir die Kartoffeln auf. Wenn die Außentemperatur über 25 ° C geht ist es unter der Decke zu heiß, was zu einem kleineren und späteren  Ernteertrag führt.

Die Pflanztiefe: Die Knollen pflanzen wir so, dass die Austriebe nach oben sind und etwa 10 cm tief sind. Am besten ist es mit einer Hacke eine tiefe Rille zu ziehen.

Fördern des Wachstums in der Anfangsphase: Wenn die Kartoffeln mit dem Wachstum zurückbleiben oder keine dunkelgrünen Blätter haben, können wir sie mit flüssigem, schnellwirkendem Dünger – Organische Düngung gießen. Da die Kartoffeln dann noch immer im frühen Wachstumsstadium sind, fördern wir damit das Wachstum und nicht die Dicke der Knolle.

Umgraben und Drehen der Kartoffeln: Sobald das Kartoffelgrün aus dem Boden kommt, können wir kleine Erdhaufen bilden, die 15 bis 20 cm hoch sind. Durch dieses Anhäufeln wird die Erde lockerer, was sich positiv auf die Knollenbildung auswirkt. Wir entfernen das Unkraut, halten die Feuchtigkeit im Boden an und verhindern, dass die Knollen aus dem Boden austreten und grün werden. Beim Umgraben müssen wir darauf aufpassen, dass wir die Wurzel und den unterirdisch Stängel nicht beschädigen. Oberhalb der Knollen geben wir mindestens 5 cm Erde, weil dies die Schimmelpilzsporen verhindert, dass sie während es regnet die Knollen erreichen. Die Kartoffeln können wir anfangs ein bisschen umdrehen, weil sie wegen der höheren Temperatur früher keimen. Falls erforderlich, drehen wir sie später noch einmal um.

Organische Düngung: Beim Umdrehen fügen wir  organischen Dünger auf Algenbasis hinzu, der schnell wirkt, eine feinere Granulation hat und sich schnell auflöst. Für eine gesunde und reiche Ernte empfehlen wir organische Dünger, angepasst an Ernteerträge, bei denen wir größere Früchte oder Knollen wollen. Eine ausgezeichnete Auswahl ist der  Dünger Organische Tomaten und Fruchtgemüse, den wir später für die Befruchtung und das Düngen der Tomaten verwenden können, weil sie genau wie die Kartoffeln, aus der gleichen Familie der Nachtschattengewächse stammen. Wir brauchen 1 kg für  ¼ Ar oder 25 m².

Dichte der Bepflanzung: Kartoffeln dürfen nicht zu dicht gepflanzt werden. Die Regel ist, vier (für spätere Sorten) oder fünf Knollen (für frühe Sorten) pro Quadratmeter. Der empfohlene Abstand zwischen ihnen beträgt 65 bis 70 cm. Auf diese Weise haben wir genug Erde, um die Kartoffeln umzudrehen. Falls die Erde doch beim Umdrehen zu knapp wird, können wir noch organische Erde dazugeben. Die Knollen werden in Reihen mit einem Abstand von 30 bis 35 cm gepflanzt. Falls wir zu dicht pflanzen, werden wir einen kleinen Ernteertrag haben und einen üppigen, luftundurchlässigen Wipfel, in dem sich Krankheiten leicht übertragen.

Gießen: Kartoffeln müssen eine ordentliche Wasserversorgung haben. Wenn wir die Kartoffeln im Garten gießen, verwenden wir 20 bis 25 Liter Wasser pro Quadratmeter, was die Erde 20 bis zu 30 cm tief bewässert. In der Trockenzeit mindestens zweimal pro Woche gießen. Eine konstante Bewässerung verhindert Kartoffelschorf, vor allem im Zeitpunkt der Knollenentwicklung.

Krankheiten und Schädlinge: Kartoffeln werden oft von Kartoffelkäfern und Kartoffelschimmel angegriffen. Präventive Stärkung ist wünschenswert und äußerst erforderlich. In einer frühen Wachstumsperiode der Entwicklung können wir durch die Verwendung natürlicher Heilmittel wie Stärkung schädlingsanfälliger Pflanzen und Stärkung pilzanfälliger Pflanzen das Auftreten von Schädlingen und Krankheiten reduzieren und somit den Kartoffeln ein schnelleres und ununterbrochenes Wachstum ermöglichen. Mit beiden natürlichen Präparaten gießen wir die Kartoffelpflanze 2- bis 3-mal in der Wachstumsphase. Falls wir vorher die Pflanze nicht gestärkt haben, können wir beim Erscheinen von Problemen den Pflanzstängel mit den erwähnten Präparaten gießen.

Knollenwachstum: Frühere Sorten beginnen mit der Knollenbildung, wenn die Stängel 15 bis 20 cm haben.

Ernteertrag: Nach der Ernte wir die Erde nicht zu trocken sein. Wenn die Anpflanzung stark durch Krankheit oder Schädlinge betroffen ist und die Knollen im Boden schon verfault sind, dürfen wir solche Kartoffeln nicht ausgraben. Einen Wipfel, der mit Schimmel umgeben ist, mähen ihn weg, ziehen wir raus oder entfernen ihn aus der Erde. Die Knollen lassen wir noch 3 Wochen in der Erde, damit sich eine härtere Haut um die Knolle bildet. Schimmelpilzsporen zerfallen nach zwei Wochen. Solche Knollen kann man auch nicht retten, wenn man sie früher ausgräbt, weil man auf diese Weise die restlichen Kartoffeln ansteckt. Es ist äußerst wichtig rechtzeitig die Erscheinung von Krankheiten mit natürlichen Präparaten zu verhindern.

Organischer Anbau: Wenn Sie zu Hause Kartoffeln oder ein anderes Gemüse anbauen, stellen Sie sicher, dass Sie auf organische Art und Weise anbauen – auf natürliche Art und Weise. Ansonsten können Sie die mit Chemikalien und Düngemitteln behandelten Kartoffeln täglich in den Läden finden. Hausgemachte Kartoffeln, auf die oben genannte organische Weise ernten ist etwas ganz anderes. 

Sie werden es genießen eigene Nahrung anzubauen, gesund leben und lecker essen.

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