FAMILIE Uršnik

 In Klavdija

Wann du an einem schönen Sommertag im Schatten eines Baumes liegst, auf einem bequemen Liegestuhl, bei einem guten Buch, guter Musik, Ruhe und rauschendem Wasser, fragst du dich, was du bekommst, wenn du fleißige Hände vereinigst, mehr als genug Platz und Liebe zur Natur, Ästhetik und Kunst.
Die Antwort ist relativ einfach – du bekommst eine Familie Uršnik, welche auf ihrer Erde (ungefähr 20 Jahre, vorher war ihr Zuhause ein Wohnblock) ein Stück Himmel zaubert.

Jedes Märchen fängt mit sieben Bergen und sieben Seen an und auch unser Märchen ist beinahe nicht anders. Möglicherweise sind sie nicht gerade hinter sieben Bergen, aber sie verstecken sich in einem angenehmen Tal zwischen dem Bach Lakužnica und dem Fluss Mislinja, wo sie sich als richtige Märchenerzähler sich selber als Helden darstellen.

Die Haupthelden in dieser Geschichte sind Mann und Frau, Klavdija und Zvonko Uršnik, welche auf der Suche nach Entspannung täglich das idyllische Bild in ein märchenhaftes verändern.

Klavdija, als Schöpferin der Ideen und Liebhaberin von Blumen, überlegt fast täglich und prozessiert welche Blumen und Gemüse sie noch anbauen könnte, wo ihr das am besten passen würde und ob die bestehenden Beete überhaupt groß genug sein würden. Es gibt nicht wenig Augenblicke, wo die Antwort auf die Frage negativ ist. Hier aber kommt in unser Märchen der Ritter Zvonko und sein Knappe, Sohn Klemen, welche auf eigenen Schultern die Delegation übernehmen und mit dem Kampf gegen den Drachen beginnen. Nun, es ist nicht gerade ein Drache, es ist aber der gesamte Prozess um ein neues Beet zu machen, mit der ganzen geistigen und körperlichen Arbeit, mit ästhetischen Einlagen, Handfertigkeiten sowie jenem was am Ende zur einer spitzenmäßigen Realisierung der Idee führt – die Liebe zur Arbeit.

Das aber nicht auf den armen Anbauer ein Zorn der Leute aufzieht, wie er die Frau in die Lage versetzt hat, wo sie nur wartet, der Mann aber die ganze Arbeit macht, muss ich laut betonen, dass Klavdija nicht ruht. Soweit wie möglich, greift sie zum Werkzeug oder macht schon Pläne im Voraus, über den Bewuchs, welches das Bild des Märchenlandes am Uršnik Gut bereichern wird. Ein gut koordiniertes Team springt so unermüdlich von Projekt zu Projekt, von einer Arbeit zur anderen, von Wartungsarbeiten zu ästhetischen Korrekturen.

Damit Sie nicht glauben, dass das alles ist was sie machen. Oh, nein! Sie sind auch in der Lage zu genießen.

Trotz dessen, dass ihnen schon die Arbeit ein Vergnügen bereitet, schätzen sie auch die Augenblicke, wann sie sich hinlegen können und das gemachte beobachten können, und ist das ein neues Beet, die Kunstskulptur von Klemen, der händische Zusatz von Zvonko im Erscheinungsbild der Landschaft Krajina oder der Sinn von Kavdija für Arrangements und Dekorationen der Außenflächen.

Trotz der Fülle an Arbeit, legt sich die Familie Uršnik bei einem angenehmen Sommertag in den Baumschatten, auf einen bequemen Liegestuhl und genießt. Einfach genießt.

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